Über uns

Sahaya Mitglieder

Mitglieder bei unserer Mitgliederversammlung mit anschließender Grillparty im Sommer 2014

Sahaya – Hilfe für Nepal e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Frankfurt am Main. Unser Ziel ist es, nachhaltige Hilfe für Kinder in Nepal zu leisten. Nach unserer Gründung 2012 konzentrierten wir uns zunächst auf ein Projekt: die Finanzierung unserer Pflegefamilie in Pokhara. Gemeinsam mit unserer nepalesischen Partnerorganisation haben wir 2015 außerdem ein Projekt zur Hilfe für Opfer der schweren Erdbeben im April und Mai gestartet. Zusätzlich unterstützen wir eine kleine Familie aus Pokhara, die durch das Erdbeben und Krankheit in finanzielle Not geraten ist. Seit Beginn 2017 finanzieren wir in einer Schule in der Nähe von Pokhara ein tägliches Mittagessen. In einem weiteren Projekt wird die Arbeit eines nepalesischen Physiotherapeuten finanziert, der Kinder mit Behinderung in Dörfern rund um Kathmandu therapiert.

Projekt Pflegefamilie

Wir möchten die Kinder gemeinsam mit den Pflegeeltern zu einem selbstständigen Leben führen. Es soll eine Generation heranwachsen, die ihr eigenes Land aufbaut. Dabei werden unserer Pflegefamilie keine „westlichen“ Ideale aufgezwungen – wir leisten Hilfe zur Selbsthilfe. Daher auch unser Vereinsname: “Sahaya” kommt aus dem Sanskrit und bedeutet “Hilfe, Beistand, Unterstützung”.

Ganz besonders wichtig ist der persönliche Kontakt. Mitglieder von Sahaya sind regelmäßig vor Ort und wir stehen in engem Email- und Skype-Kontakt. Bezahlt werden diese Reisen natürlich aus eigener Tasche. Es herrscht ein sehr familiärer Umgang und ein großes Vertrauen zwischen uns und der Familie in Nepal. Ideen und Probleme werden offen diskutiert. Keiner möchte an den Kindern Geld verdienen, alle haben das Wohl und die Zukunft der Kinder im Sinn. Mehr über unsere Pflegefamilie erfährst du hier.

Projekt Erdbebenhilfe

Wir möchten besonders den Ärmsten der Armen helfen und unterstützen daher Menschen in entlegenen Dörfern im Distrikt Dhading, die der untersten Gesellschaftsschicht angehören und normalerweise nicht auf Hilfe hoffen können. Mehr über unsere Hilfe vor Ort erfährst du hier.

Projekt Unterstützung für Laxmi

Laxmi betreibt einen Kiosk und einen Wäscheservice in Lakeside. Ihr Mann arbeitet als Trekking Guide. Im Frühling 2015 kam ihr zweites Kind zur Welt. Durch die schweren Erdbeben im Jahr 2015 und eine lange Krankheit während ihrer zweiten Schwangerschaft, kam die kleine Familie in eine finanzielle Notlage. Wir wollten Laxmi und ihrer Familie gerne helfen und suchten deshalb Paten, die die Kosten für die Schulbildung übernahmen. Damit sind die Kosten für die kleine Tochter für den Schulbus, Schulessen, Schulgebühren und Lernmaterial abgedeckt. Mehr über unser Hilfe für Laxmi erfährst du hier.

Projekt Schulessen

Dhan Bahadur steht schon seit einiger Zeit im Kontakt mit einer Schule in der Nähe von Pokhara, auf die theoretisch einige Kinder aus sehr armen Verhältnissen gehen. Praktisch jedoch erscheinen sie nur einen Bruchteil der Tage in der Schule, da ihre Eltern keinen wirklichen Vorteil darin sehen, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Oft erscheint es ihnen für die Familie hilfreicher, wenn die Kinder sich an der Arbeit beteiligen und dazu beitragen, dass genug zu Essen vorhanden ist. Als eine erste Maßnahme, um den Kindern dennoch eine Schulbildung zu ermöglichen, haben wir nun beschlossen, ein tägliches Mittagessen für sie in der Schule zu finanzieren. Dies könnte den Eltern einen zusätzlichen Anreiz geben, ihre Kinder in die Schule zu schicken und auch die Kinder hätten so ein größeres Interesse daran. Mit leerem Magen ist es nur allzu verständlich, dass Lernen und Schule nicht unbedingt im Vordergrund stehen. Mehr dazu findest du hier.

Projekt Physiotherapie

Rebecca aus dem Kleinwalsertal unterstützt Sahaya bereits seit Ende 2015, wo sie gemeinsam mit der Offenen Jugendarbeit Kleinwalsertal Spenden für unsere Projekte sammelt. Die Physiotherapeutin war selbst vor sieben Jahren in Nepal und hat damals als Volunteer Kinder mit zerebraler Kinderlähmung behandelt. Daraus entstand die Idee den Nepalesen Basu zum Physiotherapeuten auszubilden. Seitdem behandelt er 6 Tage die Woche bedürftige Kinder. Bis 2016 hat Rebecca als Privatperson alleine Spenden für sein Gehalt, Krankenversicherung und Arbeitsutensilien gesammelt. Wir waren begeistert von ihrem großartigen Einsatz und haben uns daher im Jahr 2016 entschlossen, ihr Projekt als Sahaya-Projekt aufzunehmen. Lies mehr dazu hier.

Patenschaft für Hem

Hem kam im Jahr 2010 zu unserer Pflegefamilie, da sein Vater verstarb und seine Mutter in große Not geriet. Aufgrund von gesetzlichen Änderungen der nepalesischen Regierung, musste Hem im Mai 2017 wieder zurück zu seiner Mutter und durfte nicht weiter in unserer Pflegefamilie leben. Wir mussten dieser Vorgabe nachkommen, wollten Hem aber in dieser neuen Lebenssituation nicht alleine lassen. Deshalb unterstützen wir ihn nun mit einer individuellen Patenschaft in seiner Herkunftsfamilie. Mehr über die Patenschaft gibt es hier.

Studiengebühren für Chhitij

Chhtij ist der Sohn von  Dan Bahadur und Rheka. Er betreibt ein eigenes kleines Reisebüro in Pokhara, engagiert sich ehrenamtlich für unsere Projekte und studiert Hotelmanagement in Pokhara. Sein großer Traum: Eine Ausbildung in Deutschland. Dafür muss er jedoch erst einmal seinen Bachelor in Pokhara abschließen. Die Kosten für sein Studium betragen 150€ pro Monat und dafür brauchen wir deine Unterstützung. Mehr über diesen außergewöhnlichen jungen Mann erfährst du hier.

Du möchtest mehr über uns als Verein erfahren?

Einige Mitglieder stellen sich vor: Lies nach, was sie mit Sahaya verbindet und warum sie glauben, dass sie mit ihrer Unterstützung das Richtige tun.

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