Nach Nepal reisen

Ein sehr guter Weg  um die Menschen in Nepal zu unterstützen ist eine Reise nach Nepal. Viele Menschen in Nepal leben vom Tourismus. Auf dieser Seite findest du einige Tipps rund um die Planung deiner Nepal-Reise:

Plane deine Reise mit Chhitij

Chhitij Bishwokarma

Chhitij ist der leibliche Sohn von DB und Rheka. Seit 2013 führt er sein eigenes kleines Reisebüro in Pokhara. Er bietet unter anderem die Buchung von Hotels, Bustickets und Inlandsflügen an. Ebenfalls kannst du bei ihm Pakete für Poon Hill Trekking und Safari in Chitwan buchen. Aber er vermittelt auch Aktivitäten wie Rafting, Paragliding, Sightseeing, etc. Am besten kontaktierst du ihn per Email oder über seine Facebook-Seite. Chhitij spricht Englisch und hilft dir gerne bei der Planung deiner Nepal-Reise!

 

 

Buche Premraj als Bergführer

Premraj und Laxmi

Premraj ist der Eheman von Laxmi und gemeinsam haben sie zwei Kinder. Wir unterstützen seine Familie seit 2015 mit einer Patenschaft für seine Tochter. Premraj ist ein zertifizierter Bergführer und hat jahrelange Erfahrung vorzuweisen. Er spricht ausgezeichnet Englisch und kann dir alles über die Berge Nepals erklären. Er bietet folgende Touren an: Poon Hill Trekking, Annapurna Basecamp, Annapurna Circuit und Mustang. Am besten erreichst du Premraj über Facebook oder du schreibst eine Email an Chhitij mit dem Hinweis, dass du Premraj buchen möchtest.

 

 

Nimm an Rhekas Kochkurs teil

Kochkurs mit Rheka

Pflegemama Rheka zeigt dir mit ihrer herzlichen Art wie man nepalesische Köstlichkeiten zaubert. Und das Beste: Die Kochschüler dürfen nicht nur selbst an den Herd, sondern dürfen auch alle Leckereien selbst aufessen. Auf den Teller kommen:

  • Dal Bhat bestehend aus Reis, Linsensuppe, Kartoffel-Blumenkohl-Curry, Spinat-Sojabohnen-Curry, Paprika-Tomaten-Curry und Sesam-Koreander-Chutney
  • Kartoffelsalat nach selbst-kreiertem Rezept von Tochter Suzu
  • Selbstgemachtes Puri (eine Art frittiertes Fladenbrot) mit Kartoffel-Kreuzkümmel-Curry
  • Momo’s: Eine Art Tortellini mit Gemüse oder Fleisch-Füllung. Sowohl Füllung als auch Teig werden aus frischen Zutaten selbst hergestellt und mit ein bisschen Geschick hübsch „gefaltet“ bevor sie in den Dämpfer kommen

Du möchtest für deine Nepalreise auch einen Kurs buchen? Der Kurs findet in der Küche unserer Pflegefamilie statt. Die Familie lebt in Pokhara in der Nähe von Amarsing-Chowk. Der Kurs beginnt um 11 Uhr und dauert ca. 5 Stunden. Reservierung mind. 2 Tage vor dem Kurs notwendig. Wenn du Interesse hast, dann melde dich einfach direkt bei Pflegevater DB per Anruf oder WhatsApp: +977-985-6036063

Ich reise nach Nepal, welche Geschenke kann ich mitbringen?

Ein Lebkuchenherz für Rheka

Wir werden immer wieder gefragt über welche Geschenke sich die Pflegefamilie freuen würde. Grundsätzlich ist es so, dass die Familie ihren täglichen Bedarf über die Spendengelder finanziert. Die Pflegeeltern DB und Rheka entscheiden welche Lebensmittel, Medikamente, Schulbücher etc. sie gerade brauchen und kaufen dementsprechend ein. Trotzdem freuen sie sich natürlich über kleine Geschenke aus Deutschland. Im Folgenden deshalb ein paar Ideen und Informationen:

  • Süßigkeiten:
    • Schokolade ist in Nepal sehr teuer. Eine 100gr Tafel kostet gerne 4 € bis 5 €. Das kann sich die Pflegefamilie nicht leisten und Schokolade ist daher ein tolles Geschenk. Es muss gar nichts ausgefallenes sein. Ein paar Tafeln Vollmilch Schokolade oder ähnliches ist mehr als perfekt.
  • Tee:
    • Nepalesen lieben Tee und natürlich gibt es in Nepal mehr als genug davon. Aber wenn du einen besonderen Tee aus deiner Heimat hast (z.B. einen Kräutertee mit Kräutern aus dem Allgäu oder ähnliches), dann ist das ein tolles Geschenk.
  • Obst:
    • Wenn dein Reisegepäck sowieso schon total voll ist, dann mach dir keine Sorgen. In Nepal ist ein typsiches Gastgeschenk Obst. Das kannst du einfach in Nepal kaufen. Geh einfach kurz bei einem Obsthändler vorbei bevor du zur Pflegefamilie gehst und kaufe Obst nach Saison. Darüber freut sich die ganze Familie.
  • Haushaltsgeräte: 
    • Pfannen und Töpfe kann jeder Haushalt immer gut gebrauchen. In Nepal wird vor allem deutsche Qualität sehr geschätzt. Auch Nepalesen bringen von einer Auslandsreise gerne Pfannen und Töpfe als Geschenk für ihre Verwandten in Nepal mit. Unsere Pflegefamilie benutzt einen Gasherd. Pfannen/Töpfe sollten also dafür geeignet sein.
    • Kleiner Hinweis: Da es in Pokhara immernoch viele Stromausfälle gibt, sind vor allem manuelle Küchenhelfer praktisch. Elektrische Küchengeräte können eben nicht immer benutzt werden. Bedenke aber bei deiner Auswahl, dass man in Nepal ganz anders kocht als in Deutschland und deshalb auch andere Küchengeräte benutzt. Sie kochen z.B. ausschließlich mit dem Gasherd und besitzen keinen Backofen (und benötigen auch keinen).
  • Kleidung:
    • Grundsätzlich ist die Pflegefamilie ausreichend mit Kleidung versorgt. Wer aber vor allem den Pflegeeltern DB und Rheka eine Freude machen möchte, kann ihnen gerne z.B. einen schönen Pullover / Strickjacke für die kalten Tage im Winter oder ein schönes Hemd für besondere Anlässe mitbringen. Es muss dabei keine teure Marke sein und kann auch gerne etwas Gebrauchtes sein.
    • Die Kinder sind ausreichend mit Kleidung versorgt. Allerdings hat Sushma (die älteste Tochter von DB und Rheka) Anfang August 2017 ihre kleine Tochter zur Welt gebracht. Babykleidung oder Babypflegeprodukte wären daher auch ein tolles Geschenk.
  • Spielzeug:
    • Viele Besucher bringen Spielzeug für die Pflegekinder mit. Daher gibt es mittlerweile schon einen eigenen Schrank für Spielsachen :) Wer also gerne etwas zum Spielen mitbringen möchte, sollte eher etwas kaufen, was man aufbrauchen kann. Z.B. Malbücher und Stifte oder ähnliches. Die meisten Pflegekinder sind mittlerweile ja auch schon Jugendliche und spielen daher nicht mehr mit Puppen und Lego.
  • Elektronik:
    • Es ist nicht notwendig etwas neues zu kaufen! Aber wer noch einen gebrauchten (aber funktionsfähigen) Laptop, Tablet, Handy, MP3-Player etc. zu Hause rum liegen hat, kann ihn auf jeden Fall der Pflegefamilie schenken. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit, Kakerlaken mit Vorliebe für Kabel und der unregelmäßigen Stromspannung, haben Elektrowaren leider eine sehr kurze Lebensdauer in Nepal. Deshalb sind gebrauchte Geräte ein perfektes Geschenk.
  • Pflegeprodukte:
    • Natürlich kann man in Nepal auch Zahnbürsten, Zahnpasta, Duschgel, Hautcreme etc. kaufen, aber vor allem Pflegemama Rheka und ihre erwachsenen Töchter freuen sich trotzdem auch über roten Nagellack, roten Lippenstift, Parfum, Haarklammern, Haargummis und ähnliches, da sie sich das selbst nicht leisten können.
  • Naturheilmittel / Medizin:
    • Klassische Medikamente wie Schmerzmittel bekommt man auch in Nepal. Wenn unsere Pflegefamilie Medikamente benötigt werden sie vom Arzt verschrieben und in der Apotheke gekauft. DB und Rheka sind jedoch sehr aufgeschlossen und interessiert für Naturheilmittel. Rheka kennt sehr viele Pflanzen und ihre Heilwirkung und stellt gerne selbst Hustensaft oder ähnliches her. Wer also selbst ein fundiertes Wissen in diesem Bereich hat, kann DB und Rheka mit Naturheilmittel für die gängigen Wehwehchen sicher eine Freude machen. Man sollte dann aber einen Zettel auf Englisch mit Informationen zu Dosierung und Nebenwirkungen beilegen und DB und Rheka genau erklären für was es verwendet wird. Also bitte keine Chemiekeulen mit heftigen Nebenwirkungen mitbringen. Aber eine Arnikasalbe oder ein Kräutertee gegen Erkältung wäre ein schönes Geschenk.
  • Landestypisches:
    • Es ist immer schön etwas typsiches aus seiner Heimat mitzubringen. So kann die Pflegefamilie sich nicht nur über ein Geschenk freuen, sondern auch etwas über die Heimat des Besuchers lernen. Ob Lebkuchen, Buddelschiff, Trachtenhut oder Kukusuhr – etwas typisches aus deiner Heimat ist sicher ein tolles Geschenk!
  • Zeit & Aktivitäten:
    • Mache einen Ausflug mit den Kindern: Eines der wohl besten Geschenke, die man mitbringen kann ist: Zeit! Plane z.B. einen Ausflug mit den Kindern (bitte in Absprache mit DB und Rheka). Da die Familie ja aus rund 20 Personen besteht, ist so ein Ausflug recht viel Organisationsaufwand und kostet natürlich auch Geld. Die Familie kann sich nur selten Ausflüge leisten. Sie lieben z.B. Picknick oder ein Ausflug zum See. Da man für so eine große Familie einen Bus, Essen und evtl. Eintritt bezahlen muss, kostet so ein Ausflug jedoch gerne mal 200 bis 400 Euro. Um Rheka mit so einem Ausflug nicht noch mehr Arbeit zu machen, empfiehlt es sich ein Catering zu buchen. Bespreche deine Idee einfach mit DB und Rheka.
    • Koche mit der Familie: Eine günstigere Möglichkeit wäre es z.B. mit den Kindern zu kochen. Etwas typisch Deutsches ist dabei eine tolle Sache. Z.B. Knödel, Pfannkuchen oder was auch immer dein Rezeptbuch hergibt. Kaufe einfach die Zutaten und schnapp dir ein paar Kids. Sie sind immer neugierig und freuen sich über leckeres Essen.
    • Hilf Rheka im Garten: Falls du einen grünen Daumen hast, kannst du Rheka gerne in ihrem kleinen Garten helfen. Vielleicht packst du auch ein paar Gemüsesamen ein und pflanzt selbst etwas an.
    • Bastel etwas mit den Kindern: Falls du ein Bastelkönig bist, könntest du etwas mit den Kindern basteln. Bring einfach das Bastelmaterial aus Deutschland mit und bastel dann etwas zusammen mit den Kids. Du solltest aber kurz mit DB und Rheka abstimmen, wann ein guter Zeitpunkt ist. Denn kurz vor den Prüfungen, müssen die Kinder sehr viel lernen und haben leider keine Zeit für andere Aktivitäten.

Bitte nicht! Folgende Geschenke sind nicht empfehlenswert: 

  • Messer: In den meisten Ländern in Asien gelten geschenkte Messer als schlechtes Omen. Sie zerschneiden sozusagen die Freundschaft.
  • Alkohol: Pflegeeltern DB und Rheka trinken keinen Alkohol. Eine Flasche deutsches Bier oder Schnaps ist daher keine gute Idee.
  • Lebensmittel mit Rind: Die Pflegefamilie sind Hindus, deshalb essen sie keine Produkte mit Rind.
  • Sehr saure Lebensmittel: In Nepal isst man gerne scharf, aber selten richtig sauer. Saure Gurken, Sauerkraut oder andere eingelegte Lebensmittel schmecken daher den meisten Nepalesen nicht.
  • Etwas sehr religiöses: Die Pflegefamilie ist sehr aufgeschlossen und tolerant und sie sind sehr interessiert an anderen Religionen. Jedoch gibt es in Nepal leider seit einigen Jahren extreme Christen, die versuchen die Menschen mit Geld und anderen seltsamen Methoden zum Konvertieren zu bewegen. Ein sehr religiöses Geschenk kann daher missverstanden werden. Natürlich spricht nichts gegen einen Adventskalender oder Ostereier, aber eine Kinderbibel oder ein Jesuskreuz ist nicht die beste Wahl für ein Gastgeschenk.

Ein paar allgemeine Hinweise zu Geschenken:

  • Wenn du z.B. Schokolade gekauft hast, dann gib die Schokolade bitte an DB und Rheka und verteile es nicht direkt an die Kinder. Rheka entscheidet dann wann die Kinder die Schokolade essen dürfen.
  • Wenn du Aktivitäten mit den Kindern planst, dann stimme das bitte immer mit DB und Rheka ab. Sie geben dir gerne Tipps für schöne Ausflugsziele oder Aktivitäten und können dir sagen wann ein guter Zeitpunkt ist. Falls z.B. gerade Prüfungen sind, müssen sich die Kinder auf die Schule konzentrieren, in den Ferien ist hingegen viel Zeit.
  • In Nepal gehört es zum guten Ton, das Geschenk nicht vor dem Schenkenden auszupacken. Wenn du dein Gastgeschenk also in einer Tüte oder in Geschenkpapier verpackt hast, dann werden DB und Rheka das Geschenk zwar entgegen nehmen, aber sich erst einmal nicht trauen vor dir zu öffnen. In Nepal ist dieses Verhalten höflich. Wenn du möchtest, dass sie es vor dir aufpacken, dann kannst du sie gerne dazu ermutigen und ihnen (mehrmals) sagen, dass sie es gerne gleich auspacken dürfen. Sie sind natürlich immer super neugierig und freuen sich auch wenn sie es gleich auspacken dürfen. Aber wie bereits gesagt, gehört es zum guten Ton sich erst einmal zurück zu halten mit dem Auspacken eines Geschenks.
  • Bitte schenke immer allen etwas oder etwas das man teilen kann. In Nepal ist es sehr unhöflich, wenn man nur einer Person etwas schenkt und alle andere leer ausgehen. Gleichebrechtigung und Teilen wird in Nepal sehr groß geschrieben. Wenn du z.B. einer Person Schokolade schenkst, dann wird diese Person die Tafel Schokolade immer unter allen Anwesenden aufteilen. Ein Geschenk sollte also für alle sein oder gut zu teilen sein.

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